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        Vettel für Qualifying gerüstet
        Webber: "Das hat mich kalt erwischt"
        Valencia: Vettel besiegt die Engländer!
        Schumacher: Als Reizfigur noch immer unschlagbar
        Ferrari enttäuscht: Bitterer Beigeschmack
        Red Bull: Doppelter Grund zur Erleichterung
        Rennleitung: Zeitstrafe für neun Fahrer
        Red Bull wieder top: Diesmal Vettel an der Spitze
        Ratlosigkeit regiert bei Michael Schumacher
        Qualifying-Generalprobe geht an Vettel
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Red Bull wieder top: Diesmal Vettel an der Spitze

Die Red-Bull-Piloten gehen mit den besten Siegchancen in den Großen Preis von Europa. Sebastian Vettel sicherte sich in 1:37.587 Minuten die Pole-Position und verwies erstmals wieder nach vier Rennen Teamkollege Mark Webber auf die Plätze. Der Australier hatte als Zweiter 0,075 Sekunden Rückstand.

"Valencia ist üblicherweise nicht unser stärkster Kurs, oder sollte es nicht sein", so Vettel. "Es ist aus diesem Grund gut, dass wir in der Lage sind, das Auto auf die Pole zu stellen. Ich denke, dass unsere Geschwindigkeit sehr gut aussieht."

"Es war eine enge Qualifying-Einheit, und eine harte, besonders da wir den F-Schacht wieder einführten. Ich denke, dass einige der Mechaniker in der vergangenen Nacht vielleicht nur eine oder zwei Stunden Schlaf hatten. Ich denke aus diesem Grund, dass es gut ist, ihnen danke zu sagen, indem wir die Autos auf die Positionen eins und zwei stellen. Wir befinden uns nun am Start des morgigen Rennens in einer sehr starken Position."

"Es wäre anders herum schön, aber man kann es nicht die ganze Zeit schaffen", so Webber. "Ich bin froh, zusammen mit Seb in der ersten Startreihe zu stehen, das ist eine Auszeichnung für das Team."

"Dies ist nicht eine unserer stärksten Strecken, und die Strecke ist wie ein Parkplatz von 'Tesco'. Wir hatten jedoch einen guten Tag. Lasst uns schauen, wie es morgen läuft. Ich bin sehr optimistisch, dass wir ein gutes Rennen haben können."

"Dieser Doppelschlag auf einer Strecke, auf der wir ein paar unserer Schwächen hätten zeigen können, ist komplett unerwartet", so Teamchef Christian Horner. "Das Team hat in den F-Schacht jede Menge harter Arbeit investiert, und dies hat in Kombination mit anderen Teilen und perfekten Runden beide Fahrer zu einem großartigen Ergebnis geführt, von dem wir morgen beim Start des Rennens profitieren werden. Wir wissen, dass die McLaren eine hohe Höchstgeschwindigkeit haben, aber wir sind zuversichtlich, dass wir ein gutes Rennen haben können."

"Wir sind zurück in der ersten Reihe, was sehr gut ist", so Renault-Chefingenieur Fabrice Lom. "Wir haben mit den neuen Teilen einen großen Schritt nach vorn gemacht. Die Motoren verhalten sich auf dieser Strecke gut. Wir können morgen ein gutes Ergebnis erwarten."

Ferrari freut sich über Schritt in die richtige Richtung

Die beiden Ferrari-Piloten zeigten in der Qualifikation zum Großen Preis von Europa, dass der "neue" Ferrari ein Schritt in die richtige Richtung ist. Fernando Alonso qualifizierte sich mit 0,488 Sekunden Rückstand als Vierter eine Position vor Teamkollege Felipe Massa, dem 0,540 Sekunden auf den Bestwert fehlten.

"Ich bin mit diesem Ergebnis glücklich", so Alonso. Hier haben so viele Teams, inklusive Ferrari, neue Teile mitgebracht, es war aus diesem Grund wichtig zu zeigen, dass wir in der Lage sind, um Top-Platzierungen zu kämpfen. Das haben wir geschafft, und wir müssen im Hinterkopf behalten, dass wir ohne die Updates, welche wir am F10 haben, womöglich damit gekämpft hätten, es in den dritten Qualifying-Durchgang zu schaffen."

"Morgen haben wir das Potenzial, um eine Podiumsplatzierung zu kämpfen. Es wird wichtig sein, einen guten Start hinzubekommen, die richtige Strategie zu wählen und nicht viele Fehler zu machen, denn die Mauern verzeihen dir nichts. Natürlich wird die Zuverlässigkeit auf dieser Strecke sehr wichtig sein, da sie zu den Auto sehr hart ist."

"Mit den härteren Reifen war unser Auto konkurrenzfähiger, da es sich auf einer fliegenden Runde mit mehr Vertrauen bewegen lässt. Wenn wir den dritten Qualifying-Durchgang mit dieser Mischung bestritten hätten, hätten wir aber wohl unser Rennen beeinträchtigt."

"Heute hatten wir ein gutes Auto", so Massa. "Das Potenzial war vorhanden, um besser abzuschneiden als auf dem fünften Platz. Im ersten und im zweiten Qualifying-Durchgang war ich mit dem Verhalten meines F10 sehr zufrieden, aber im dritten Qualifying-Durchgang war ich nicht in der Lage, mich zu verbessern, hauptsächlich wegen des Verkehrs, der mich davon abhielt, die Reifen ordentlich vorzubereiten."

"Das ist schade, denn ich hätte morgen vom dritten Platz aus losfahren können. Von der fünften Position wird es schwieriger sein, um eine Position auf dem Podium zu kämpfen. Aber die Chance ist zum Greifen nah."

"Die Updates, welche das Team mitgebracht hat, haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass das Auto konkurrenzfähiger ist. Und sie haben unseren Erwartungen entsprochen. Wir müssen den Rest der Saison auf diesem Weg weitermachen."

"Angesichts dieses Ergebnisses herrscht etwas Enttäuschung", so Chefingenieur Chris Dyer. "Nach dem 3. Freien Training am Morgen haben wir gesehen, dass unser Auto auf den härteren Reifen sehr konkurrenzfähig war, während wir auf dem weicheren etwas mehr damit zu kämpfen hatten, das Maximum auf einer fliegenden Runde aus ihm zu holen."

"In den zwei Stunden vor dem Qualifying arbeitete das Team daran, den richtigen Kompromiss zu finden, und die Situation verbesserte sich. Es reichte jedoch nicht aus, um uns in den Kampf um die absoluten Top-Positionen zu bringen"

"Dies lag auch an der Tatsache, dass es keiner der Fahrer schaffte, im dritten Qualifying-Durchgang eine saubere Runde zu bekommen. Dies erklärt, warum Felipe und Fernando dort gelandet sind, wo sie nun stehen. Gleichzeitig ist es jedoch für das Rennen keine schlechte Position. Auf Basis dessen, was wir bisher gesehen haben, scheint der F10 auf einem Longrun sehr stark zu sein."

"Wir sind mit dem Ergebnis ganz zufrieden", so Teamchef Stefano Domenicali. "Das Auto hat sich als konkurrenzfähig erwiesen, und wir hatten alles, um ein sogar noch besseres Ergebnis erzielen. Aus verschiedenen Gründen haben wir es jedoch nicht geschafft, mit einem unserer beiden Fahrer eine perfekte Runde zusammen zu bekommen."

"Gleichzeitig wissen wir, dass die Punkte immer erst morgen vergeben werden. Wir können für die Fahrer, die Teams und die Autos ein langes und schwieriges Rennen erwarten. Wie immer wird die Zuverlässigkeit der Schlüssel sein."

"Die technischen Updates, welche wir an diesem Wochenende eingeführt haben, haben uns in Bezug auf die Leistung einen Schritt nach vorn gebracht. Aber wir müssen weiterhin Druck auf der Entwicklungsseite machen, denn die anderen Teams machen dasselbe."